Kultur

Anmerkungen zu U. Erdmanns Arbeit:
Das Gutachten finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Trappenkamp unter:
http://trappenkamp.de/gutachten_dr_gerlich.html (PDF-Symbol anklicken)

von PD. Dr. Gerhard Gerlich, Braunschweig

Vorbemerkung

Nachdem die Gemeinde Trappenkamp und das Sudetendeutsche Kulturwerk (SKW) das von Herrn Dr. Ulrich Erdmann im Auftrag des SKW angefertigte Gutachten über meinen Großvater Dr. Gerhard Gerlich im Internet frei zugänglich gemacht haben, kann ich als Wissenschaftler und Enkel dieses Gutachten nicht unwidersprochen stehen lassen. Erdmanns Arbeit ist, abgesehen von sachlichen Fehlern, wegen ihrer schwerwiegenden methodischen und handwerklichen Mängel als „wissenschaftliches und neutrales Gutachten“(Erdmann, S. 3f.) ungeeignet. Dieses Urteil werde ich in Abschnitt I meiner Betrachtung an entsprechenden Stellen der Erdmann’schen Arbeit nachweisen. Abschnitt II befasst sich mit einer bewertenden Zusammenfassung. Abschnitt III, unterteilt in a) und b), liefert zunächst eine Chronologie der Fakten (soweit sie mir jetzt bekannt sind), um dann eine andere, mögliche Lesart dieser Fakten darzustellen. Meine Tante, Frau Gerhild Gerlich M.A., eine ausgebildete und mit dem „Werkzeug des Historikers“ vertraute Zeitgeschichtlerin, konnte ihre Nachforschungen zur Biografie ihres Vaters bis 1947 noch nicht abschließen. Ich wollte und will diesen Ergebnissen nicht vorgreifen und werde mich deswegen in den Abschnitten III und IV auf Skizzierungen beschränken, die den Blick auf eine differenziertere und weniger spekulative Sichtweise öffnen, was die Erdmann’sche Arbeit nicht leistet. Selbst in dieser unzureichenden Form kann man leicht zeigen, dass Erdmanns Schlussfolgerungen und Wertungen in keiner Weise zwingend sind.

I. Anmerkungen zu einzelnen Textstellen

Im Folgenden werde ich den Nachweis führen, dass die von Herrn Dr. Erdmann vorgelegte Arbeit weder einem wissenschaftlichen noch einem geschichtspolitischen Anspruch genügt und daher nicht als „wissenschattIiches und neutrales Gutachten“ (E., S. 3f.) taugt und noch weniger für eine neutrale Bewertung von „Motivlage“ (E., S. 5) und Verhalten meines Großvaters Dr. Gerhard Gerlich verwendet werden kann. Die Auswahl der Textstellen ist beispielhaft, zeigt aber die methodischen Mängel der Arbeit in hinreichendem Maß. Ich beschränke mich im Folgenden auf 20 Stellen. Ich gehe davon aus, dass meine Leser/innen Erdmanns Gutachten gelesen haben, zitiere aber, bevor ich die Mängel nachweise, für die bessere Verständlichkeit in der Regel erst seinen Wortlaut. Die Seitenzahlen beziehen sich auf die im Internet veröffentlichte Version, die ich am 23. 11. 2015 heruntergeladen habe.

Beispiel 1
Seite 8: „Ein elitäres Bewusstsein G. Gerlichs wurde in den frühen dreißiger Jahren auch durch die Mitgliedschaft in der jesuitisch geprägten Marianischen Kongregation für Akademiker beeinflusst.“

Das „elitäre Bewusstsein“ Dr. Gerlichs ist eine Spekulation Erdmanns, da er nirgends im Text einen Beleg für diese Behauptung liefert. Ziel der Marianischen Kongregationen, katholischen Laienvereinigungen, die seit 1967 „Gemeinschaften des christlichen Lebens“ heißen, ist außerdem ein Lebensstil ihrer Mitglieder, der sich durch Übereinstimmung ihrer Lebenshaltung und ihrer Berufsarbeit mit ihrem Glauben auszeichnet, also Barmherzigkeit, Nächstenliebe, Bescheidenheit usw. Dies scheint mir eher das Gegenteil von „elitär“ zu sein. Wie Erdmann dazu kommt, die Mitgliedschaft in einer solchen Vereinigung mit einem „elitären Bewußtsein“ in Verbindung zu bringen, ist nicht nachvollziehbar. Weiterlesen

Der Ferienpass ermöglicht viele Freizeitaktivitäten, die berufstätige Eltern ihren Kindern, gerade im Sommer, meist nicht bieten können. Die Organisatoren der Ferienpässe leisten einen bemerkenswerten Einsatz für die Kinder und stellen tolle Ferienangebote zusammen. Auch wenn sich viele Helfer ehrenamtlich und unentgeltlich um die Kinder kümmern, können solche Spaß- und Spieleaktionen nur durchgeführt werden, wenn die Kasse stimmt.

Vor diesem Hintergrund und weil auch dadurch Kinder aus Familien mit geringen oder gar keinem Einkommen die Möglichkeit haben, fröhliche und glückliche Ferientage zu verbringen, haben wir Trabis beschlossen:

Wir nehmen einen Teil unserer Sitzungsgelder und beteiligen uns mit einer Spende von 250,00 Euro.

Bei der Organisation des Deko-Schecks in der Sparkasse kam es zu einem kurzen Gespräch über unser Vorhaben, was dazu führte, dass die Sparkasse Südholstein, vertreten durch Herrn Tölle, sich spontan mit 100,00 Euro beteiligen wollte.

Dann noch kurz die Lübecker Nachrichten informiert. Termin abgestimmt und am Freitag den 6.02.2015 um 13:00 Uhr im JUZ Frau Lutkat mit den Schecks überrascht. Überrascht, weil sie mit der Summe nicht gerechnet hatte. Sie hat uns bei einer Tasse Kaffee und Keksen einen Teil Ihrer Arbeit im JUZ und die Aktion „Ferienpass“ erläutert. Unsere Boten Ute Böse und Winfried Greiner waren von der spürbaren Freude der Frau Lutkat angenehm berührt.

Wir sind der Meinung, dass Frau Lutkat eine hervorragende Arbeit leistet und die Spende in den richtigen Händen ist.

Die Lübecker Nachrichten schrieben: Finanzspritze für Ferienpassangebot im Amt Bornhöved. Hier der Ausriss >>>PDF-Dokument<<< 

7 0

Trappenkamp. Das „Netzwerk Inklusion Kreis Segeberg“ weitet sich aus. Mit ihm ist nun auch die Gemeinde Trappenkamp verknüpft.

Deren Vertretern liegen zwei Aspekte am Herzen. Zum einen sollen Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge unterstützt werden, um sich in ihrem neuen Wohnort zurechtzufinden, Sprachkurse zu besuchen, Zugang zu Bildung und Arbeit zu erhalten. Zum anderen sollen sich alle Menschen barrierefrei im Ort bewegen können, sowohl auf Fuß- und Radwegen sowie an Bushaltestellen und in öffentlichen Gebäuden.

Bürgermeister Harald Krille, Gemeindedezernent Werner Schultz und Walter Hannemann wollen sich im Netzwerk engagieren. Hannemann ist aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung auf einen Rollstuhl angewiesen und kennt viele der tagtäglichen Probleme Behinderter aus eigener Erfahrung.

Mit Trappenkamp umfasst das Netzwerk jetzt 15 Partner.

Hier der Ausriss aus der Segeberger Zeitung >>>PDF-Dokument<<<


Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen teilhaben und sie mit gestalten kann – und zwar von Anfang an, unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, des Geschlechts oder Alters.

Inklusion bezieht demzufolge alle Menschen ein und ist deshalb für die gesamte Gesellschaft von Bedeutung. Die zentrale Frage gelungener Inklusion lautet also nicht mehr: wie werden Menschen mit Behinderung integriert? Sie lautet jetzt: wie muss sich Gesellschaft verändern, damit Menschen mit und ohne Behinderung an allen sozialen, kulturellen und politischen Prozessen gleichberechtigt teilhaben können – und zwar von Anfang an?

Siehe auch: Netzwerk Inklusion Kreis Segeberg: http://netzwerk-inklusion-segeberg.de/cms/website.php
oder hier >>>PDF-Dokument<<<

Inklusion – Einfach erklärt.
Wer sich schon immer gefragt hat, was sich hinter Inklusion verbirgt, bekommt hier eine anschauliche Antwort. Der Film stammt von Sascha Müller-Jänsch (mj kreativ) und wurde hergestellt im Auftrag der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft. Jeder darf ihn unter Nennung der Quelle (http://www.montag-stiftungen.de) nutzen.

 Am 06.05.2012 fand die erste Gesundheitsmesse statt.

Die Idee kam dem Physiotherapeuten Hans-Werner Reetz im Gespräch mit seinen Patienten. Wo finde ich einen Pflegedienst. oder wo bekomme ich die Hilfsmittel? Häufig hörte Reetz solche und ähnliche Fragen. Diese Informationslücke sollte die Gesundheitsmesse Trappenkamp schließen.

Durch die große Resonanz bei den Ausstellern und Besuchern wurde dann die Gesundheitsmesse 2014 ausgerichtet.

Am 25. Mai 2014 von 11:00 – 17:00Uhr waren 30 Aussteller rund um das Thema Gesundheit in der Franz-Bruche-Halle präsent.
Hier der Flyer >>>PDF-Dokument<<<

„Bluttests auf Messe halfen Besuchern bei Vorsorge“ war in der Segeberger Zeitung zu lesen. Hier der Ausriss >>>PDF-Dokument<<<


 Arzte: Trabo-Arztenetzwerk
Ambulante Pflege: AWO Pflege, DRK Pflegedienst Ost, Pflege Diakonie Rickling
Krankenkasse: AOK Nordwest
Netzwerk Inklusion Kreis Segeberg: Lebenshilfe Bad Segeberg und Umgebung
Physiotherapie: Hans-Werner Reetz, Ulrike Preuß
Beratung: ATP Segeberg
Pflegeheime: Altenpflegeheim Rickling, Vitanas Senioren Centrum
Ayurveda, trad. chin. Medizin: AUSZEIT Marion Mackwitz
Hilfeleistungen: DRK Trappenkamp
Senioren-Tagesbetreuung: Tagesstätte „Zum Bahnhof“
Sportverein: Turnverein Trappenkamp
Ergotherapie: Anette Fisse und Bernd Ewers
 Zahnarzt: Dr. Hugo Stötter
Gesund Kochen mit Thermomix: Roswita Martschin und Gabriele Imbusch
„Eltern auf Probe“: ARTMOSPHERE Daniela le Grand
Kindertagesbetreuung: Integrative Kita Igelwiese, Tagesgruppe Trappenkamp, AWO Kita Pusteblume
Ausbildung + Qualifizierung: ERGON Ausbildungszentrum Lehrinstitut für den Rettungsdienst
Seniorenangebote: AWO Trappenkamp
Logopädie: Angela Hegeler,Logopädische Praxisgemeinschaft
Psychiatrisches Krankenhaus: Rickling
Gesundes Leben lernen: VHS Trappenkamp / Bornhöved
Aqua-Fitness: Mittelzentrumsholding
Fußpflege, Spa, Nagelstudio: Tetesita Pries

Seit 2003 fand jedes Jahr der sogenannte „Street-Move“ statt. Er wurde von der JUT (Jungunternehmer Trappenkamp), einer Unterorganisation der ARGE (Arbeitsgemeinschaft wirtschaftlich interessierter Kreise e.V.) organisiert und sollte die Jugend in Trappenkamp unterstützen. Es handelte sich um einen Umzug mit DJs wie der in Trappenkamp lebende DJ Pulsedriver, die auf umgebauten LKW Technomusik spielten. Dieser Umzug startete traditionell am Marktplatz und endete auf einer Koppel in der Industriestraße. Bei der Planung des Street Move war es den „juts“ besonders wichtig, dass von Trappenkamp aus ein positives Signal nach außen geht. Für Jugendliche und Junggebliebene gab es in Trappenkamp und Umgebung keine derartige Veranstaltung. Aus dem Street Move wurde eine große Veranstaltung, die nicht nur viele Jugendliche aus Trappenkamp und Umgebung ansprach.

Schaut mal dieses Video. Am Anfang kann man noch kurz das Hochhaus sehen das danach abgerissen wurde.

Archiv
Besucher
Heute: 44